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Die Dominikanische Republik

 

 

Das Land:

Die Dominikanische Republik ist eine schöne Insel, gelegen an der Nordküste des Atlantik und an der Südküste der Karibik, umringt von kilometerlangen, schneeweissen Stränden. Der Grossteil der Insel ist bergig -  5 Bergketten, unter anderem der Pico Duarte, der sich als der höchste Punkt der Karibischen Inseln rühmt, ist einer davon. Die Dominikanische Republik wird von rund 8 Millionen Menschen bewohnt, 3,5 Mio. davon leben allein in Santo Domingo. Die gesamt Fläche der Dominikanischen Republik beträgt 48.730 km2, dies ist eineinhalb mal weniger als die Niederlande. Man findet dort hauptsächlich kleine Dörfer und Hafenstädtchen, aber auch Flachland mit gutgehendem Ackerbau, grasenden Tierherden, tropischen Regenwald und Mangrovenbäume. Die “DR” wie die Einwohner selbst ihr Land nennen, liegt auf dem östlichsten Teil der Insel Hispanola und nimmt zwei drittel davon ein. Haiti liegt auf dem westlichen Teil. Puerto Rico, Jamaica und Cuba sind die nächsten Nachbarn.

 

Geschichte:

Christopher Columbus entdeckte die Insel Hispanola, bereits auf seiner ersten Reise 1492. Beeindruckt von den wunderschönen natürlichen Häfen, Stränden, den kühlenden Bergbächen, sowie dem Reichtum und der Vielfalt an tropischen Früchten und Vegetationen, beschlossen die Spanier Ihre erste europäische Stadt in amerikanischen Landen zu befestigen. Sie benannten diese “La Isabella” nach der spanischen Königin. Kurz danach befestigte Christophers Bruder, Bartholomeo Columbus, die Stadt Santo Domingo. Währenddessen hatten die Franzosen den westlichen Teil der Insel besetzt. Im Jahr 1804 wurden nach eine Unabhängigkeitskrieg die Republik Haiti gegründet. 1822 wird der östliche Teil der Insel erneut besetzt – dieses mal durch die Haitianer. 1844 trennt sich die Dominikanische Republik von Haiti und nach kurzer Zeit – nachdem die Spanier Ihre Kolonie wieder aufbauen wollten - wurde sie 1865 letztendlich unabhängig. Von 1916 bis 1925 wird die « DR » von den USA besetzt. Die Besetzung 1930 durch General Rafael Trujillo, brachte der Insel die Diktatur, die erst mit seinem Tod 1961 wieder beendet wurde.

Von diesem Moment an beginnt der Übergang zur Demokratie, wobei Juan Bosch (der revolutionären dominikanischen Partei / PRD) die freien Wahlen von 1962 gewinnt. Nach sieben Monaten wird diese Regierung wieder, durch einen militärischen Angriff, gestürzt. Joaquin Balaguer folgte. Betrug, Korruption und Manipulation der freien Wahlen, dauern 12 lange Jahre an. Während dieser Regierungsperiode gehört Terrorismus gefolgt von Militärangriffen bis hin zu Guerrilla Aktivitäten, zur Tagesordnung. Nach 1986 wurde das Land wieder an die PRD zum Regieren zurückgegeben. Von da an wurde wieder der Weg der Demokratie eingeschlagen und somit die Einmischung durch den Staat verringert. Uneinigkeit über die wirtschaftliche Entwicklung und Richtung innerhalb der Regierung machten es jedoch möglich, dass die Partei gesplittet und Balaguer für weitere 10 Jahre zurückkehren konnte. Von 1996 bis 2000 wurde das Land dann von Leonel Fernández Reyna regiert.

 

Bevölkerung und Sprache:

Die Bevölkerung besteht aus ca. 74% Mulatten, 11% Afrikanern und 15% Weissen. Der starke spanische und afrikanische Einfluss ist deutlich an der heutigen Kultur, Musik und Tanz – wie Salsa und Merengue – sowie Kunst und Literatur zu bemerken. Die Mehrheit der Bevölkerung ist streng katholisch, ein kleiner Prozentsatz der Einheimischen betreibt Voodoo, eine aus Afrika eingeführte Religion.

Spanisch ist die offizielle Landessprache, aber auch Englisch wird von vielen verstanden und gesprochen. In einigen Gebieten, vor allem an der Nordküste, wird auch Deutsch und Italienisch gesprochen.

Es besteht eine ausgewogene Mischung zwischen Stadt (Einkaufzentren, Restaurants, Kinos, etc.) und Landschaft (Berggebiete und idyllische Küstenstädtchen).

 

Staatsform: